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Eine Stiftung im Sinne der Nachwuchsförderung

Freitag, 23. Januar 2015 / 20:37 Uhr

Swiss-Ski intensiviert die Nachwuchsförderung. Zu diesem Zweck hat der Verband die Stiftung «Passion Schneesport» lanciert. Unterstützt wird die Idee von Persönlichkeiten aus Wirtschaft und Sport.

Den Nachwuchstalenten sollen optimale Bedingungen geboten werden.

Profitieren von der Stiftung werden junge Athletinnen und Athleten in allen elf unter dem Dach von Swiss-Ski vereinigten Schneesportarten. Dergestalt soll eine nachhaltige und professionelle Nachwuchsförderung sichergestellt werden.

Den talentierten Jugendlichen sollen auf dem anspruchsvollen Weg optimale Bedingungen geboten werden.
Aus finanziellen Gründen soll dem Schweizer Sport kein Talent verloren gehen. Diese Maxime hat sich Urs Wietlisbach, der Präsident der Stiftung, zum Ziel gesetzt. «Die Schweiz ist eine Wintersportnation und der Schneesport ein wichtiges Kulturgut. Für viele Talente und deren Familien ist der Sport kaum mehr finanzierbar. Deshalb bedarf es einer langfristigen und konsequenten Nachwuchsförderung. Vor allem jene talentierten jungen Athleten, die auf finanzielle Unterstützung angewiesen sind, brauchen eine zusätzliche Förderung», sagt Wietlisbach, Mitgründer des in der Vermögensverwaltung weltweit tätigen Unternehmens Partners Group mit Hauptsitz in Zug.

Unterstützung in Form von Stipendien

Die finanzielle Unterstützung wird in Form von Stipendien geleistet. «Wer es einmal zum Weltmeister oder Olympiasieger schafft, der ist im Normalfall auch finanziell gut gestellt. Derart wird es also auch möglich sein, zumindest einen Teil des zur Verfügung gestellten Geldes zurückzuzahlen. Dieses Geld lassen wir wieder in die Stiftung einfliessen», erklärt Wietlisbach das Unterstützungs-System. Das von der Stiftung generierte Geld geht an die regionalen und nationalen Leistungszentren, aber auch direkt an talentierte Nachwuchsathleten. Geht es nach dem Willen von Wietlisbach, der die Lancierung der Stiftung zusammen mit Swiss-Ski-Präsident Urs Lehmann aufgegleist hat, soll der Geldfluss in die Stiftung unter anderem durch einen Gönner-Verein gewährleistet sein. Wietlisbach erhofft sich entsprechende Unterstützung aus Wirtschaftskreisen. Er selber hat sich zusammen mit seiner Frau entschlossen, die Spenden bis zu einem Gesamtbetrag von einer Million Franken zu verdoppeln.

Für die neue Stiftung konnten Wietlisbach und Lehmann, der als Vize-Präsident amten wird, Spitzensportler als Botschafter gewinnen. Die Idee unterstützen Dominique Gisin, Selina Gasparin, Simon Ammann, Dario Cologna und Didier Cuche.
(jbo/Si)